Selbsttest nach der EMOSOPHIE®
Helfersyndrom-Test
Fachliche Grundlage: Marion Kohn, „Keine Liebe“ (2018)
Du bist für alle da, und am Ende bleibt von dir selbst zu wenig übrig? Helfen ist etwas Schönes, bis es dich auffrisst. Dieser Test geht 16 Aussagen mit dir durch und sagt dir, ob dein Geben noch von Herzen kommt oder dich schon selbst kostet. Und er prüft eine Verwechslung, die kaum ein anderer Test kennt: Manche Menschen geben viel und fühlen sich trotzdem sofort unter Druck gesetzt, sobald etwas von ihnen erwartet wird. Auch das zeigt sich am Ende, mit Einordnung, ohne Urteil.
16 Aussagen · etwa 4 Minuten · kostenlos · ohne Anmeldung · deine Antworten bleiben auf deinem Gerät und werden nicht gespeichert

Was ist das Helfersyndrom eigentlich?
Woran du ein Helfersyndrom erkennst
Helfersyndrom und Narzissmus: warum sie einander finden
Die Ursachen: warum gerade du?
Helfersyndrom loswerden: was wirklich hilft
Alle 16 Aussagen im Überblick
Wenn du lieber erst liest, worum es geht, findest du hier den vollständigen Fragebogen. Im Test selbst erscheint jede Aussage einzeln, und du gibst an, wie oft du sie so erlebst.
Wie du gibst
- Ich stelle das Wohl anderer über meines, weil ich von Herzen will, dass es dem anderen gut geht. Ich helfe gern und nicht, weil es erwartet wird.
- Ich nehme mich zurück, weil ich mich nicht traue, meine Meinung zu sagen, oder weil ich denke, mein Bedürfnis sei nicht so wichtig. Oft weiß ich gar nicht, was ich will.
- Ich klammere und bemuttere die Menschen, die ich liebe.
- Bei Beziehungsproblemen nehmen meine Gedanken und Gefühle überhand. Ich bin darin wie gefangen und kann nicht loslassen.
- Ich lasse mich eher von meinen Gefühlen leiten. In emotionalen Situationen fällt es mir schwer, den Verstand einzuschalten.
- Ich lasse mich ausnutzen. Nein sagen und Grenzen ziehen fällt mir schwer.
- Ich sehne mich so sehr nach Liebe, dass ich dafür fast alles tue oder ertrage.
Der Gegencheck
- Emotionale Nähe kann ich nicht richtig zulassen.
- Ich mache lieber einfach mein Ding, egal ob der andere damit ein Problem hat.
- Ich entschuldige mich nicht. „Es tut mir leid" sage ich praktisch nie.
- Fehler gestehe ich nicht ein, selbst wenn man mich darauf hinweist. Ich bleibe kühl, entziehe mich oder schiebe es dem anderen zu.
- Ich fühle mich schnell unter Druck gesetzt, wenn jemand etwas von mir erwartet oder verlangt.
- Dinge für andere zu tun, ist mir zu viel. Wenn ich es von mir aus tue, ist es in Ordnung, aber nicht, wenn es von mir erwartet wird.
Wie es dir in Beziehungen geht
- In meinen engen Beziehungen fühle ich mich häufig erschöpft oder ausgelaugt.
- Meine Beziehungen enden oft im Streit oder im Rückzug, und ich verstehe nicht ganz, warum.
- Menschen, die mir wichtig sind, haben mir schon gesagt, dass sie sich von mir verletzt fühlen.
Häufig gestellte Fragen
Ist das Helfersyndrom eine Krankheit?
Nein. Es ist keine anerkannte Diagnose und keine psychische Erkrankung, sondern ein Alltagsbegriff für ein Muster. Genau deshalb stellt dieser Test auch keine Diagnose, sondern gibt dir eine Einordnung.
Ist der Test kostenlos?
Ja, vollständig, ohne Anmeldung und ohne E-Mail-Adresse. Deine Antworten bleiben auf deinem Gerät und werden nicht gespeichert, solange du das nicht ausdrücklich willst.
Wie lange dauert der Test?
Etwa drei Minuten. Es sind 16 Aussagen in drei kurzen Blöcken.
Was ist der Unterschied zwischen Helfersyndrom und Altruismus?
Gemeint ist meist dasselbe Muster. Helfersyndrom ist der Alltagsname, geprägt von Wolfgang Schmidbauer. In der EMOSOPHIE® heißt das Muster Altruismus: das dauerhafte Zurückstellen der eigenen Bedürfnisse, das aus einem unaufgelösten Konflikt entstanden ist. Gesundes Geben von Herzen ist ausdrücklich etwas anderes, und genau diesen Unterschied prüft der Test.
Wie gehe ich mit einem Menschen mit Helfersyndrom um?
Nicht mit Vorwürfen und nicht mit der Aufforderung, sich endlich abzugrenzen. Beides erhöht nur den Druck. Was hilft: Hilfe klar annehmen oder klar ablehnen, eigene Anteile benennen und dem Menschen Raum lassen, auch einmal nichts zu geben. Lösen kann das Muster nur er selbst, und dafür muss er es erst einmal sehen.
Kann sich das Muster verändern?
Nach der EMOSOPHIE® ja, denn es gilt dort nicht als feste Eigenschaft, sondern als Folge eines unaufgelösten Aus-der-Mitte-Konflikts. Die KOMPASS-Arbeit ist der strukturierte Weg, diesen Konflikt zu erkennen und aufzulösen.
Und wie ist es bei deinem Gegenüber?
Nach der EMOSOPHIE® finden zwei gegensätzliche Muster zuverlässig zueinander. Der zweite Test sieht auf die andere Seite dieser Beziehung.
Ist mein Partner ein Narzisst?